Musterversorger
Stromrechnung · Beispiel
Lieferstelle Musterstraße 12 · Abrechnungszeitraum 12 Monate
Ihre Rechnung sieht anders aus. Diese fünf Zeilen stehen trotzdem drauf.
Musterversorger
Stromrechnung · Beispiel
Lieferstelle Musterstraße 12 · Abrechnungszeitraum 12 Monate
Ihre Rechnung sieht anders aus. Diese fünf Zeilen stehen trotzdem drauf.
Die meisten Betriebe vergleichen nur den Arbeitspreis. Der macht oft nicht einmal die Hälfte. Eine Zeile nach der anderen. Wir sagen, worauf es ankommt.
Hier sitzt der Versorger. Vergleichbar wird er erst, wenn alle Angebote denselben Stichtag und denselben Verbrauch haben.
Gelten als gesetzt, sind es nicht immer. Falsche Abrechnungsart oder ungenutzte atypische Netznutzung kostet jedes Jahr.
Produzierendes Gewerbe kann nach § 9b statt 2,05 nur 0,05 ct Stromsteuer zahlen, nur auf Antrag. Frist: 31.12. des Folgejahres. Anspruch prüfen
Ohne Enddatum startet jeder Wechsel zu spät. Die Frist steht klein auf der letzten Seite, nicht in der App des Versorgers.
Ein hoher Abschlag ist kein guter Vertrag. Wir rechnen auf Jahresverbrauch um, bevor wir ausschreiben.
Die Beispielrechnung oben ist erfunden, der Aufbau nicht. Jede Gewerberechnung besteht aus denselben Blöcken. Nur einer davon ist Wettbewerb zwischen Versorgern.
Im Arbeitspreis stecken Beschaffung, Vertrieb und Marge des Versorgers. Dazu kommt oft ein monatlicher Grundpreis. Vergleichbar werden Angebote erst bei gleichem Lieferbeginn, gleicher Laufzeit und gleichem Verbrauch. Eine Preisgarantie sagt wenig, solange nicht klar ist, welche Bestandteile sie umfasst. Steuern und Netzentgelte sind häufig ausgenommen.
Netzentgelte legt der örtliche Netzbetreiber fest, nicht der Versorger. Sie unterscheiden sich je Netzgebiet. Ab 100.000 kWh Jahresverbrauch wird viertelstündlich gemessen. Dann kommt ein Leistungspreis hinzu, der sich nach der höchsten Lastspitze des Jahres richtet. Eine einzige Spitze kann das Netzentgelt eines ganzen Jahres prägen. Mehr dazu im Beitrag Netzentgelte prüfen.
Hier stehen Stromsteuer, Konzessionsabgabe, Umlagen wie die KWKG- und die Offshore-Netzumlage und die Umsatzsteuer. Verhandelbar ist davon nichts. Produzierendes Gewerbe kann aber die Stromsteuer nach § 9b bis auf 0,05 ct/kWh senken, nur auf Antrag.
Viele Gewerbeverträge verlängern sich automatisch, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Das Enddatum gehört deshalb in den Kalender, nicht in den Ordner. Der Abschlag ist eine Vorauszahlung auf den erwarteten Verbrauch. Ein niedriger Abschlag ist kein günstiger Vertrag. Verglichen wird auf Jahresverbrauch und Euro pro Jahr.